Arbeiten in der Kalenderwoche 33
Diese Woche haben wir von Donnerstag bis Samstag trotz des heißen Wetters Vorbereitungen für den Gleisbau getroffen. Hinter dem aktuellen Streckenende musste der bestehende Bahndamm auf circa 50 Metern an einigen Stellen ausgebessert werden. Mehrere LKW brachten Material direkt zur Trasse, welches wir dort einebneten und verdichteten. Um darauf den Gleisrost montieren zu können, haben wir noch eine Schicht Gleisschotter ausgebracht, der mit dem Schotterwagen zum Streckenende und von da per Radlader transportiert wurde.

Nachdem diese Arbeiten am Samstag früh fertiggestellt waren, verteilten wir Schwellen für die nächsten etwa 50 Meter Gleis und montierten ein 15 Meter langes Gleisjoch. Eine der Schienen war als Ausgleich für Toleranzen bei der Vorbereitung noch nicht abgelängt und gebohrt worden, sodass dies vor Ort erledigt wurde. Hierfür kam erstmals auf der Strecke unsere Motor-Schienensäge zum Einsatz, die im Gegensatz zum Trennjäger mangels Funkenflug auch bei der aktuellen Trockenheit eingesetzt werden kann. Auf dem verlegten Joch ist es nun möglich, in ausreichendem Abstand hinter dem normalerweise montierten Prellbock weitere Schienen zu lagern, die in den kommenden Wochen auch ohne die Einrichtung eines Baugleises verarbeitet werden können.

Parallel dazu ging es am Freitag auch am Stoppelhopser weiter, wo einige Bereiche im Motorraum sowie am Rahmen gereinigt, grundiert und gestrichen wurden. Am Samstag ging es hingegen beim Sommerwagen 114 weiter, dessen Kupplungsteile aufgearbeitet wurden. Zum Teil sind hier Bohrungen ausgeschlagen oder ganze Teile verbogen, die entsprechend gerichtet werden müssen.
