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Die Fahrzeugtransporte am 12. und 13. August 2005

Wer diese Seite seit längerem verfolgt weiß, daß seit einiger Zeit mehrere Männer der Arbeitsinitiative Hohenlohekreis auch in der Fahrzeugwerkstatt in Dörzbach arbeiten, einerseits um die Werkstätte herzurichten, aber auch, um mit der Aufarbeitung von Schienenfahrzeugen zu beginnen.

Auch wenn die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sich immer sehr stark am Gleisbau festmacht, ist und bleibt doch die Herrichtung der für den Bau und Betrieb unserer Bahn erforderlichen Fahrzeuge die zeitlich bei weitem umfassendeste Aufgabe. Das ganze braucht aber auch Platz für die Lagerung der aufgearbeiteten Teile, damit diese letztlich wieder zu den zugehörigen Fahrzeugen komplettiert werden können.

Zu diesem Zweck wurden im Zuge der beabsichtigten Auflösung des Standorts Bieringen mehrere Wagen nach Dörzbach überstellt. Die nachfolgenden Bilder entstanden bei dieser Aktion, Bildautoren sind Michael Rothenhöfer und Tobias Gruschwitz.

Voilà:




Die Wasserkästen von Lok 14 alias 298.14 gehen ebenfalls auf die Reise nach TDZB ...


Als mit der Verladung des ersten Wagens begonnen werden kann, dämmert es schon ...


Das Transportgespann ...


Bereitstellung zur Verladung, damit's schneller ging bei allen weiteren Fahrten mit gewendeter Zugmaschine ...


Transportgut und "Rangierlok" ...


Das Aufschieben auf den Transport-Anhänger war erfreulicher Weise völlig unproblematisch ...


Clemens beim Anschlagen des Wagens mit Ketten, denn nur das hält ihn auf der Fahrt sicher an Ort und Stelle ...


... mit Zugmaschine als Flutlichtanlage ...


Arbeit in starker körperlicher Zwangshaltung und ihre Folgen: Soeben ist bei Clemens, trotz Tragens persönlichen Schutzzeugs, die äußerst gefürchtete und nur schwer zu behebende Mittelfingerstarre eingetreten!


Anderen Tags in aller Frühe in Dörzbach - alles gut angekommen!


Der zweite Tag ...

Nachdem am ersten Tag das Umstellen der Wagen in Bieringen soweit vorbereitet worden war, daß der erste der vier vorgesehenen Wagen dieses ersten Transports auf den Weg gehen konnte, wurden die Schwachpunkte des Verfahrens am zweiten Tag von vorn herein vermieden:

  • das Transportgespann wurde in Bieringen auseinandergekuppelt, die Zugmaschine gedreht und der Anhänger über Kopf auf den Verladeplatz gestellt, das klappte dann auch zumeist auf den ersten Versuch und der Hänger stand perfekt über dem Gleis;
  • in Dörzbach wurde der Transportanhänger ebenfalls von der Zugmaschine getrennt und per Radlader an das Gleisende rangiert, da dieser wesentlich wendiger war und das ganze daher entsprechend schneller vonstatten ging;
  • Die Zugmaschine erhielt in Bieringen Ballast aufgeladen (Bordsteine, je ca. 2,5t), damit sie auf der Treibachse ausreichend Gewicht hatte, bei der ersten Fahrt hatte sich das Gespann als sehr seitenwindempflindlich erwiesen und dem Fahrer eine Menge Konzentration abverlangt, um ohne Zwischenfälle das Ziel zu erreichen.

Am zweiten Tag wurden so dann auch alle drei vorgesehenen gedeckten Güterwagen ex. St.L.B. nach Dörzbach versetzt. die Bilder dieses zweiten Tages stammen von unserer Fotografin Claudia Monika Kuhn und unserem Freund und Vereinskameraden Thomas Rack. Viel Spaß beim durchblättern!




Der erste Wagen des Tages rollt, vom Radlader geschoben, auf den Transporter zu ...


Das Transportgespann steht ebenfalls bereit ...


Vor der Auffahrrampe nochmals HALT - ausrichten!


Unter den kritischen Augen der Verlademannschaft (Clemens Cruschwitz, Willi Blesch und Christoph Domay) wieder andrücken, läuft die erste Achse sauber auf die Rampe?


Voilà, es geht, die erste Achse hat den richtigen Weg gefunden ...


Funktioniert wie bestellt, auch die Mittelachse bleibt in der Richtung, jetzt aufpassen, daß nirgendswo ein Hindernis entsteht ...


Auch die Mittelachse läuft sauber auf den Rampen ...


Achse drei hat den richtigen Weg ebenfalls gefunden, langsam wird das ganze ...


... und sieht am Schluß so (!) aus.


Während der "Chef v. Dienst" das ganze noch ungläubig muster (Wie konnte das so reibungslos funktionieren?) scheint Radladerfahrer Stefan Däuber mit sich, seinem Radlader und der Aktion zufrieden zu sein.


Als nächstes heißt es, die Ladung mit Anschlagketten richtig zu sichern und die bei diesem Fahrzeug leider nicht abnehmbaren Verladerampen zu sichern, da das verladene Fahrzeug wenige Zentimeter über den Ladeboden hinaussteht und die Rampen daher nicht an den vorgesehenen Stellen arrettiert werden können.


Nachbar Otto Kilb betrachtet die ganze Sache mit lebhaften Interesse, ist er doch schon die eine oder andere ungewöhnliche Aktion von uns gewöhnt.


So, nun noch den Ballast aufladen, damit die Fuhre auch in Dörzbach und nicht im Graben landet ...


Typische "Eisenbahnbaustelle", einer schafft, fünf schauen zu ...


Abfahrbereit, alles geladen und gesichert ...


Und ab geht die Fahrt, zwecks wendens der Zugmaschine erstmal rückwärts über die Straße, zwei Kameraden sichern dabei den Verkehr, damit nichts passiert.


Und während die Transportmannschaft, bestehend aus Willi Blesch, Stefan Däuber und Jörg Woker nach Dörzbach rauscht und den jeweils verladenen Wagen ablädt, wird der nächste Wagen in Bieringen in Position geschoben.


In Dörzbach angekommen, kurze Pause und Zugmaschine abhängen!


...


Mit dem Radlader wird der Wagen dann in Position rangiert.


Die aufgelegten Holzbretter dienen der Feinausrichtung und schonen die Laderampen ...


Mit einem der breits abgeladenen Wagen als Richtungshilfe wird der Neuankömmling vom Transporter gezogen,


während der radlader von hinten mittels eines Stahlseils bremst, damit das ganze nicht buchstäblich unkontorlliert "ins Rollen" kommt.


... während Chef vom Dienst Clemens das ganze aus sicherer Entfernung kommandiert ...


... nochmal ausrichten ...


Fertig - Feierabend! Danach wurde dann noch Willi Blesch' Geburtstag nachgegrillt, herzlichen Dank Wille für die Einladung und Bewirtung!


Ausblick ...

Mit dieser Aktion, die wir über eine längere Zeit ausgeknobelt und vorbereitet hatten, damit auch wirklich alles wie vorgesehen funktioniert, wollten wir testen, ob mit den uns zu Gebote stehenden eigenen Mitteln, von den wie gewohnt extern gemieteten Radladern und dem Anhänger, den wir schon öfter für verschiedene Aktionen aus Bad Mergentheim gemietet hatten, solcherart Transporte ausführen können.

"Auftraggeber" war in diesem Fall der Jagsttalbahnfreunde e.V., die die beförderten Wagen gehören. Im Vergleich zu den bislang ausgeführten Aktionen mit gewerblichen Speditionen war der monetäre Aufwand minimal, letztlich vergleichbar mit der Durchführung solcher Aktionen mit unseren Freunden vom THW.

Betrachtet man den Sachverhalt, daß unsere Fahrzeuge mehr oder minder alle zunächst über die Straße zur Aufarbeitung verbracht werden müssen, bis sie wieder auf eigenen Schienenrädern irgendwohin rollen können (und dürfen), ist das ganze für uns von großer Wichtigkeit, spart es doch pro Einsatztag min. 1.500 € gegenüber der gewerblichen Durchführung solcher Aktionen ein (2 x Kran + 1 x Tiefladegespann incl. Personal, An- und Abfahrt, eigene Kosten).

In gleicher Weise wollen wir die benötigten Bauwagen aus Bieringen holen, ebenso die weiteren als Lager vorgesehenen gedeckten Wagen, auch dies wird wieder eingehendst vorbereitet, da die Fahrzeuge jeweils unterschiedliche Abmessungen haben und dementsprechend auch verschiedene Verlade- und Transporttechnik benötigen.

 

[BL20050820]



Zuletzt bearbeitet:  12:33 21/08 2005


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